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Als Journalist schreibe ich Musikrezensionen und Theaterkritiken. Als Autor schreibe ich Bücher und literarische Texte. Kunst ist ein weites Land. Darüber schreiben ist meine Reise dorthin. Ich nehme Sie gerne mit: Musik, Theater und Literatur sind wie Leuchttürme in diesem Land. Strahlen sie hell, sind sie frei und leuchten uns den Weg der Menschlichkeit. Denn die Kunst gebar die Menschheit (und vice versa) im warmen Widerschein des Feuers jener Höhle, in der jemand vor langer Zeit erstmalig in der Geschichte seine in Farbe getunkte Handfläche als Abdruck auf einer Felswand hinterließ.

 

In jenem Moment erhob er sich vom Tier zum Mensch, indem er sich seiner Existenz und Endlichkeit gewahr wurde. Der Handabdruck, fast wie in Stein gemeißelt, ist die Reflexion über sein Hier und Jetzt, über sein Menschsein und seine Geschichte. Es ist die Darstellung seines Lebens, seines Ichs als Individuum. Die Hand macht ihn zur bewusst handelnden Person. Zum Instinkt kommt das Bewusstsein. Zugleich ist es eine Botschaft an die Zukunft, also die Erkenntnis, dass nach seinem Tode, nach seiner endlichen Existenz weitere Zeitalter bestehen und in ihnen seine Nachfahren diese Nachricht empfangen werden.

 

Die Kunst unterscheidet uns vom Tier. Sie hat uns zum Menschen gemacht, sie determiniert das Menschsein. Sie erzählt unsere Geschichte(n). Sie lehrt uns Empathie, denn hinter jedem Kunstwerk steht ein Mensch mit ebenso einer, nämlich seiner, Geschichte. Die Kunst bringt uns die Welt näher, hilft uns, sie besser zu verstehen, sie zu verdauen. Kunst inspiriert, regt an und auf, bringt uns zum Nachdenken, zum Weinen, zum Lachen. Sie ist essenziell, kennt das Tragische, das Komische und all jenes, das dazwischen liegt. Für manche ist sie Notwendigkeit, Überlebensstrategie oder Befreiung. Der Mensch macht die Kunst, die Kunst macht den Mensch. Ihr wohnt das Zivilisatorische inne.

 

Aus diesen Gründen fasziniert mich Kunst. Darüber schreiben, ist mein Versuch, sie zu begreifen. Lassen wir sie uns nehmen, verlieren wir auch unsere Menschlichkeit, das Menschliche. Wenn ich hier nun also über die Kunst schreibe, so ist dies immer auch ein Versuch, über das Menschsein zu denken.   

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Schön, dass Sie vorbeischauen! Kontaktieren Sie mich gerne unter tobias.natter@gmail.com.

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